Energie – Erlebnis – Camp

Im Frühjahr 2000 bei einem Treffen der BürgermeisterInnen der Gemeinden die der  Energieregion Weiz- Gleisdorf angehören, präsentierte Herbert Hüttner und Laszlo Palocz das einzigartige Kinder- und Jugendprojekt in Gleisdorf. Alle 18 Gemeinden waren bereit, diese Aktion finanziell zu unterstützen.

Seit 2010 wird dieses Camp unter der Leitung von Herrn Kurt Höfler mit Unterstützung von den Feuerwehren, dem Roten Kreuz und der Rettungshundebrigade organisiert.



herbert huettner 2016Die Idee

Herbert Hüttner, langjähriger aktiver Mitarbeiter im Kinder- und Jugendbereich,  von der Stadtgemeinde Gleisdorf, hatte im Frühjahr 2000 die Idee für ein Sommercamp. Das Projekt wurde dem Bürgermeister Christoph Stark vorgestellt.                                                           
Der Bürgermeister war von dem Projekt begeistert und versicherte sofort seine volle Unterstützung.
Die Grundgedanke war, gemeinsam mit Mitarbeitern von allen Gleisdorfer Organisationen welche im Jugend und Kinderbereich tätig sind, einzuladen an diesem Projekt mitzuhelfen. Beim ersten Treffpunkt waren zahlreiche Vereine zur Mitarbeit am Camp bereit.  Bei einem Treffen der Bürgermeister der Gemeinden die der  Energieregion Weiz- Gleisdorf angehören, präsentierte Herbert Hüttner und Laszlo Palocz das Projekt. Alle 18 Gemeinden waren bereit, diese Aktion finanziell zu unterstützen.
Es sollten von Beginn an nur Kinder aus der Energieregion Weiz- Gleisdorf teilnehmen.
Durch die Mithilfe zahlreicher ehrenamtlicher Helfer, sowie durch die Unterstützung der Gemeinden, sowie eine Förderung des Landesjugendreferats, ist es möglich die Kosten für die Teilnehmer niedrig zu halten. Das ermöglicht auch finanziell schlechter gestellte Familien, ihre Kinder am Camp teilnehmen zu lassen. Beim ersten Camp im Jahr 2000 konnten 67 Kinder drei erlebnisreiche Tage mit uns verbringen.


Das Camp wird bekannt

Der große Erfolg des ersten Camps ermutigte uns diese Veranstaltung auch in den folgenden  Jahren zu organisieren. Die Teilnehmerzahl bewegt sich mittlerweile zwischen 100 und 120 Kindern von 9 bis 12 Jahren.
Es ist uns ein besonderes Anliegen Jugendliche zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung zu animieren. Deshalb bemühen wir uns  Jugendliche bei Organisation und Abwicklung mit einzubeziehen. Wir dürfen bei den Camps jeweils etwa 20 Jugendliche begrüßen, und sind jedes Jahr überrascht wie viele Jugendliche bereit sind ehrenamtlich einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Unter den Jugendlichen Helfern sind auch zahlreiche ehemalige Teilnehmer.
Präsenz in den Medien
In den lokalen Zeitungen wird regelmäßig über die Camps berichtet. In den letzten Jahren jeweils ein längerer Beitrag in der Kleinen Zeitung. Zweimal wurde das Camp auch im ORF bei der Sendung „Steiermark heute“ kurz vorgestellt.
Die Vorbereitungen
Die ersten Camp-Besprechungen sind bereits in den Wintermonaten. Zuerst überlegen wir welches Thema beim nächsten Camp im Vordergrund stehen soll. Ideen werden gesammelt und es wird ein ungefähres Programm erstellt. Es ist immer wieder eine Herausforderung einen passenden Titel für die Camps zu finden. Der nächste Schritt ist die Erstellung einer Projekt-Beschreibung für die Ansuchen bei den Gemeinden bzw.  dem Landesjugendreferat.
Nun gilt es Informationen zum ausgesuchten Thema einzuholen. Die Stadtbücherei wird geplündert. Es werden Stunden im Internet verbracht. Bastelvorschläge werden ausprobiert. Bei der nächsten Besprechung kommt jeder mit seinen Vorschlägen. Was ist im Gelände des Wellenbads machbar. Wie viel Geld dürfen wir ausgeben. Was wird an Bastelmaterial benötigt. Einige Sitzungen später sind alle Programmpunkte für das nächste Camp fixiert. Bei der Gestaltung des Camp-Ablaufs wird genügend Freiraum für spontane Aktivitäten und Badestunden eingeplant.

 

Das Camp

Die Kinder sind in Großzelten untergebracht. Jedes Zelt bildet eine Arbeitsgruppe unterstützt von zwei Betreuern. Ein Erwachsener und ein Jugendlicher. Zuerst werden die Lager bezogen, anschließend Begrüßung und Kennenlernspiele.
Danach werden die Teilnehmer mit dem aktuellen Thema des Camps vertraut gemacht. Beim Abschlussfest am dritten Tag präsentieren die Teilnehmer, was in den drei Tagen zum Thema geschaffen wurde. Zum Abschlussfest werden die Eltern, sowie Vertreter der mitwirkenden Gemeinden eingeladen.